Der textblog im Februar 2013:

Über die Namensfalle

Bei der Namensgebung sollten Unternehmen immer darauf achten, klar und unverwechselbar zu bleiben. Differenzierung ist gegenüber dem Mitbewerb ebenso wichtig, wie im Hinblick auf bestehende Begriffe bzw. Assoziationen. Über Sinn und Unsinn von Produktnamen habe ich an anderer Stelle dieses Blogs schon geschrieben, z.B. über die Bezeichnung i-Miev für ein E-Auto von Mitsubishi. Gut bekannt ist auch die Geschichte vom Toyota MR2, der in Frankreich unter diesem Namen durchfiel – man spreche die Kombination MR2 auf Französisch aus, dann wird schnell klar, warum.

Heute geht es mir um den Unternehmensnamen i-doit (http://www.i-doit.com). Die Gefahr ist groß, dass man beim schnellen Hinsehen nicht „i do it“ liest, sondern „idiot“. Untersuchungen belegen, dass das menschliche Gehirn auch solche Worte sehr schnell erkennt, deren Buchstaben vertauscht sind – solange die Position des  ersten und des letzten stimmt. Das heißt, es macht kaum einen Unterschied, ob schenll oder schnell, ob tausend oder tausned geschrieben steht, wir ordnen den Begriff richtig zu. Beim Wort Idoit führt gerade das aber zu einem Ergebnis, das eher unerwünscht sein dürfte.